Prozessor des Raspberry Pi übertakten

Das Konfigurationsskript für den Raspberry Pi unter Raspbian wurde aktualisiert. Es bietet jetzt die Möglichkeit den Prozessor des Raspberry Pi zu übertakten. Der Prozessor ist im Normalzustand mit 700 Mhz getaktet. Durch Übertaktung, kann der Prozessor im Turbo Modus mit maximal 1000 Mhz takten.

Um die aktuelle Version des Konfigurationsskripts zu erhalten, muss Raspbian aktualisiert werden. Dies geschieht in der Konsole mit zwei einfachen Befehlen. Zunächst die Updatequellen aktualisieren:

sudo apt-get update

Anschließend das Konfigurationsskript aktualisieren.

sudo apt-get install raspi-config

Danach kann das aktualisierte Konfigurationsskript in der Konsole mit folgendem Befehl geöffnet werden:

sudo raspi-config

Den Punkt overclock auswählen.

Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit des Raspberry Pi Minicomputer

Die Interesse am Raspberry Pi ist sehr hoch. Die Distributoren kommen mit der Herstellung und Auslieferung des Raspberry Pi kaum hinterher. So wird es noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die Warteliste abgearbeitet ist. Ich habe mich bereits Anfang März auf der Warteliste für einen Raspberry Pi eingetragen. Ich gehe davon aus, dass es noch einige Monate dauern wird, bis ich den Raspberry Pi in den Händen halten werde.

In der Zwischenzeit habe ich den ersten Einsatzzweck für den Raspberry Pi konkretisiert. Mit OpenElec werde ich versuchen den Raspberry Pi als Streaming Client für Multimediainhalte an einen Flachbildfernseher zu betreiben. Da es sich bei OpenElec um eine angepasste Linux Distribution für die Multimediasoftware XBMC handelt, gibt es eine große Community. Die Bedienung soll über das Smartphone mit der XBMC App erfolgen.

Durch den Austausch der SD-Karte kann man jederzeit andere Linux-Distributionen ausprobieren.

Man sollte sich bewusst sein, dass der Raspberry Pi ein preisgünstiger Minicomputer ist, der eine geringe Leistung verglichen mit heutigen Computern bietet. Ich vergleiche die Leistungsfähigkeit des Raspberry Pi ungefähr mit einem 12 Jahre alten Computer. Wobei der Grafikchip wesentlich besser ist, da er Unterstützung für HD bietet. Der Raspberry Pi ist klein, günstig und sparsam im Stromverbrauch. Durch diese Kombination ergeben sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten.

Linux-Distributionen für den Raspberry Pi

Seit einigen Wochen ist der Raspberry Pi verfügbar. Die Interesse ist so groß, dass lange Wartelisten bestehen. Bis man den Raspberry Pi bekommt, wird es sicherlich noch einige Wochen oder Monate dauern.

In der Zwischenzeit bietet es sich an einen Blick auf die Linux-Distributionen zu werfen, die für den Raspberry Pi bereits verfügbar sind oder noch erscheinen sollen. 

Raspberry Pi Fedora Remix

Die offizielle Linux-Distribution für den Raspberry Pi ist eine speziell angepasste Fedora Variante. Raspberry Pi Fedora Remix ist bereits verfügbar. Raspberry Pi Fedora Remix greift auf die normalen ARM-Repositorys von Fedora zu. Zusätzlich gibt es ein Repository, welches Raspberry Pi spezifische Pakete (z.B. Audio und Video Codecs, die in der Fedora Standardausgabe aus Lizenzrechtlichen Gründen nicht enthalten sind) beinhaltet.

Anwendungsmöglichkeiten für den Raspberry Pi Mini-Computer

Der Raspberry Pi (engl. raspberry = Himbeere) ist ein Mini-Computer in Scheckkartengröße. Der Raspberry Pi besitzt ein 700 Mhz (Broadcom BCM2835) ARM Prozessor. Es sollen zwei Varianten auf den Markt kommen. Die Variante A bietet keinen LAN-Anschluss und nur 128 MB Arbeitsspeicher. Die Variante B ist die interessantere, da diese einen LAN-Anschluss und 256 MB Arbeitsspeicher beinhaltet. Als Datenträger wird eine SD Karte verwendet. Darüberhinaus bietet der Raspberry Pi in beiden Varianten USB 2.0, HDMI und Audio. Der integrierte Grafikchip bietet HD Auflösung. In der B Variante (Verfügbarkeit voraussichtlich im März) soll der Raspberry Pi 35 US-Dollar kosten.

Als Betriebssystem kommt vorzugsweise Linux zum Einsatz. Raspberry stellt dafür angepasste Linux Distributionen zur Verfügung. Debian ist bereits für den Raspberry Pi verfügbar. Durch die weite Verbreitung von Debian ergeben sich interessante Anwendungsmöglichkeiten für den Raspberry Pi.

Sharkoon Quickstore Portable geniales 2,5" USB Festplattengehäuse

Das Sharkoon Quickstore Portable zeichnet sich durch seine durchdachten Eigenschaften aus. Festplatten können leicht getauscht werden. Dazu ist kein Werkzeug notwendig. Die Rückseite des Gehäuse lässt sich leicht öffnen. Eine 2,5″ SATA-Festplatte ist schnellt eingebaut. Wer mehrere 2,5″ Festplatten besitzt und nicht für jede ein eigenes Gehäuse kaufen möchte, wird diese Möglichkeit schnell schätzen. Das USB-Kabel ist jedoch sehr kurz geraten (ca. 3 cm). Dafür lässt sich das Kabel im Gehäuse verstauen. Für unterwegs am Notebook ist dies praktisch und ausreichend. Damit es sich auch an anderen Geräten problemlos anschließen lässt, ist eine USB-Verlängerung im Lieferumfang enthalten.

 IMG_7248IMG_7250