Durch Smartphone und Soziale Netzwerke, haben viele Leute ihre Gewohnheiten verändert. Manchmal möchte ich gar sagen, die Leute haben keine Manieren mehr. Neulich war ich in der Kneipe. Der Gang zur Toilette führe mich an fünf Tischen vorbei. An jedem Tisch hatte mindestens eine Person ihr Smartphone in der Hand. Auf den meisten Smartphones war schemenhaft das Design von Facebook zu sehen.
Kolumne
Kolumne: Neue Technologien als Zeitfresser
Immer mehr treffen wir im Alltag auf neue Technologien, von denen wir vor wenigen Jahren nicht einmal geträumt hätten.
Das beste Beispiel ist wohl das iPad. Anfang 2010 mit einem gigantischen Hype wurde die Einführung zelebriert. Fast alle fragten sich, wofür soll dieses neue “Ding” nützlich sein. Mittlerweile scheint das Leben ohne Tablets (zumindest für dessen Besitzer) nicht mehr denkbar. In Zügen, im Schwimmbad, im Urlaub und zuhause auf dem Sofa sind die Tablets zuhause. Es ist kein PC, kein Notebook und auch kein Smartphone. Es ist eine neue Produktkategorie. Ein Tablet. Apple hat eine neue Produktkategorie erfolgreich am Markt platziert.
Wie das iPad eindrucksvoll beweist, kommen immer neue Geräte auf den Markt, die der medienaffine Mensch besitzt. Vor wenigen Jahren hatten wir kein Smartphone. Es gab lediglich Handys. Mit diesen verbrachten wir weniger Zeit wie mit Smartphones.
Kolumne: Meine Wünsche für Windows 8
Im September stellte Microsoft eine erste frühe Vorabversion von Windows 8 zum Download bereit. Die größte Änderung ist die neue Benutzeroberfläche, welche für Geräte mit Touchscreens optimiert ist. Gerüchten zu folge plant Microsoft diese auch bei normalen PCs mit Maus und Tastatur zu verwenden und nur noch eine abgespeckte Version des Desktops, wie wir ihn von Windows 7 kennen anzubieten. Ich denke nicht, dass daran etwas dran ist. Microsoft muss den normalen Desktop auch unter Windows 8 anbieten, allein wegen der vielen Firmenkunden. Die sonst ein riesen Bogen um Windows 8 machen würden. Einschließlich mir.
Windows 7 ist ein geniales Betriebssystem, welches mir noch jeden Tag Freude bereitet. Daher sehe ich bislang auch keinem Grund zeitnah nach Erscheinen von Windows 8 umzusteigen.
Vielmehr finde ich sollte Microsoft aufgrund der neuen Möglichkeiten, die die Benutzeroberfläche und die Verfügbarkeit für ARM-Prozessoren bietet ausnutzen um zusätzlich neue Märkte zu erschließen. Wie wäre es mit einem ARM-Basierten Receiver, der das Windows Media Center beinhaltet? Das Media Center könnte so konkurrenzfähig auf viele Fernseher gelangen. Dank der neuen Benutzeroberfläche könnte das Media Center intuitiv über ein Windows 8 Tablet gesteuert werden. Für Windows Phone, Android und iOS könnte man entsprechende Apps anbieten. Zugriff auf die Mediensammlung, TV-Aufnahmen programmieren. Dies wäre nur einige Möglichkeiten, wie Microsoft sich einen Platz in den Wohnzimmern sichern könnte.
Kolumne: Der Apple Fernseher wird den TV-Markt überrollen
In letzter Zeit gab es einige Gerüchte über einen Fernseher von Apple. Angeblich könnte es Ende 2012 soweit sein. Ich bin gegenüber Apple neutral eingestellt. Ich besitze kein Gerät von Apple, ich bin kein Apple Freund und auch kein Fein.
Der Gedanke, dass Apple in diese Produktkategorie einsteigen könnte, stimmt mich jedenfalls positiv. Apple ist vielleicht der einzige Hersteller, der in der Lage ist eine Technik, die im Ansatz schon vorhanden ist neu zu gestallten und diese zu perfektionieren.
Nehmen wir einen modernen Flachbildfernsehr von heute. Er sieht schick aus, kann Fernsehen wiedergeben und eventuell Inhalte von einem USB-Medium wiedergeben. Das war es dann aber meist schon. Theoretisch kann man mit dem Fernseher ins Internet gelangen. Aufgrund der Fernbedienung, die keine Buchstaben bietet, ist dies jedoch ein mühseliges Unterfangen.
Um TV-Inhalte aufzunehmen wird ein Recorder benötigt. Ein Recorder zu einem vernünftigen Preis, der beispielsweise DVB-C in HD aufnehmen kann und die Inhalte an eine Netzwerkfreigabe exportieren kann ist mir noch nicht untergekommen. Von einer komfortablen Bedienung sind diese Geräte weit entfernt. Aufnahmen über ein Webinterface oder ein Smartphone zu programmieren ist eine Randerscheinung.
Steigt Apple in diesen Bereich ein, werden sie für diese Probleme sicherlich eine komfortable Lösung gefunden haben. Die Hersteller, die bereits jetzt in dem Bereich tätig sind, werden von Apple überrollt werden. Wie ich finde zurecht. Apple hat ihnen das Feld jahrelang überlassen. Diese waren jedoch nicht in der Lage ihre Technik den aktuellen Möglichkeiten anzupassen.
Kolumne: Wir Betatester
Eigentlich könnte alles so Einfach sein. Neulich installierte ich einen UMTS-Stick. Keine Große Sache, dachte ich. Schließlich ist die Software auf den Sticks schon vorhanden. Also UMTS-Stick an das Notebook gesteckt und die Softwareinstallation startete automatisch. Wunderbar, ein paar Mausklicks und die Software meldete: “Erfolgreich installiert”.
Doch dann die Ernüchterung, die Software lässt sich nicht starten. Ein Doppelklick auf das Programmsymbol bringt keinerlei Aktion. Auch der Windows Task-Manager verzeichnet keinerlei Aktion. Google brachte mir sofort die Erkenntnis, dass es bereits eine Softwareaktualisierung gibt. Diese heruntergeladen, wollte der Updater den Firmware des Sticks flashen. Der Fortschrittsbalken fängt an zu laufen, wird aber sofort gestoppt mit der Meldung “Konnte Port nicht öffnen”. Mit dieser Fehlermeldung fütterte ich die Google-Suche. Jedoch ohne Erfolg. Der UMTS-Stick ist erst kurze Zeit auf dem Markt.
Kolumne: Sinnloser Energieverbrauch in der höchsten Energiesparklasse
Ein Haushaltsgerät der besten Energieklasse zu besitzen ist etwas schönes. Man tut etwas für die Umwelt und spare ein paar Cent Energiekosten. Mein Backofen beispielsweise ist solch ein Gerät mit der Energieklasse A.
Blöd nur, das ich ein bequemer Mensch bin. Meine Fertigpizza aus der Tiefkühltruhe lege ich oft einige Zeit bevor ich sie verzehren möchte in den Backofen. Schließlich bietet mein Backofen eine Funktion zum Vorprogrammieren. Ich gebe die Uhrzeit an, wann der Backofen starten soll und wähle wie viele Minuten die Pizza zum backen benötigt. Um diese Programmierung vornehmen zu können, muss ich jedoch den Backofen einschalten. Damit fängt er bereits an zu heizen. Dies macht er solange, bis ich die notwendigen Einstellungen getätigt habe. Da die Einstellungen in dem kleinen Display sehr mühselig ist, benötige ich dafür rund 2 Minuten. In dieser Zeit hat der Backofen bereits Energie verbraucht. Für was? Für heiße Luft!
Kolumne: Abschirmung von sicherheitskritischen Netzwerken
In letzter Zeit werden immer mehr Sicherheitslücken bekannt. Mittlerweile bin ich lange genug in der IT unterwegs, und vertrete die Aussage, das keine Software, egal von wem oder für wen diese Entwickelt wurde sicher ist. Heutzutage wird alles mit allem vernetzt. Warum? Weil es bequem ist alle Daten jederzeit verfügbar zu haben. Aber müssen deswegen Industrieanlagen- und Gefängnisnetzwerke mit dem Internet gekoppelt werden? Vermutlich weil irgendwelche Daten übermittelt werden sollen.
Meiner Meinung nach sollten solche sicherheitsrelevanten Netzwerke in sich geschlossen sein. Die Verantwortlichen sollten nicht einmal auf die Idee kommen ein Netzwerkkabel zwischen einem sicherheitsrelevanten Netz in ein anderes stecken zu wollen. Für Sicherheit muss nun einmal auf Komfort verzichtet werden. Bis dieser Grundsatz jedoch Anwendung findet, wird es sicherlich zu spät sein.