Linux

Artikelserie: Squid Proxy Server unter Debian installieren und konfigurieren

Diese Artikelserie beschreibt die Installation und Konfiguration des Squid Proxy Servers unter Debian. Bereits nach dem ersten Artikel ist der Proxy Server einsatzbereit. Die weiteren Artikel beschreiben zusätzliche Funktionen.

Artikel 1: Squid Proxy Server installieren
Die Installation des Squid Proxys wird ausgef√ľhrt. Der Proxy wird konfiguriert, damit Clients aus dem lokalen Netzwerk zugreifen k√∂nnen. Damit ist der Proxy Server bereits einsatzbereit.

Artikel 2: √Ąndern des Ports auf welchem der Proxy lauscht
Standardm√§√üig lauscht der Squid Proxy auf Port 3128. Da dieser Port nicht einfach zu merken ist bietet es sich an ihn zu √§ndern. Als g√§ngige Ports f√ľr Proxy Server gelten Port 800 und 8080.

Angezeigter Squid Hostname in Fehlermeldungen anpassen

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Ist eine Webseite nicht verf√ľgbar erh√§lt der Benutzer eine Fehlermeldung vom Squid Proxy. In dieser wird Standardm√§√üig der wenig aussagekr√§ftige Proxyname „localhost“ angegeben. Daher bietet es sich an in der Squid Konfigurationsdatei unter /etc/squid3/squid.conf den richtigen Hostnamen anzugeben.

Bei der Option visible_hostname den gew√ľnschten Hostnamen eintragen.

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Damit die √Ąnderungen √ľbernommen werden Squid mit dem Befehl service squid3 restart neustarten. Auf den Squid Fehlermeldungen wird jetzt der korrekte Hostname angezeigt.

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Domänen Benutzer am Squid Proxy authentifizieren

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Im Artikel Squid Proxy Server unter Debian installieren habe ich gezeigt, wie man einen Proxy Server im lokalen Netzwerk betriebt. Dabei wurde der Proxy Server so konfiguriert, dass er f√ľr alle Clients im Netzwerk zur Verf√ľgung steht.

Wenn bereits ein Active Directory vorhanden ist, bietet es sich an die Benutzer am Proxy zu authentifizieren. Dadurch kann der Proxy Server ausschließlich von bekannten Benutzern verwendet werden. Dritte erhalten keinen Zugriff auf den Proxy. Der Benutzername wird in dem Squid Logfile festgehalten welches z.B. mit SARG grafisch dargestellt werden kann.

Squid Proxy Logfile mit SARG grafisch auswerten

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Das Logfile des Squid Proxy Servers ist sehr umfangreich. Da jede einzelne Verbindung protokolliert wird, hat das Logfile schnell eine Gr√∂√üe von mehreren MB erreicht.Es ist kaum m√∂glich das Logfile manuell auszuwerten. Daf√ľr gibt es Tools, welch das Logfile grafisch aufbereiten. Eines der bekanntesten ist der Squid Analysis Report Generator (SARG). SARG generiert HTML Dateien, welche bequem √ľber den Browser abgerufen werden k√∂nnen.

Um SARG unter Debian zu installieren den Befehl apt-get install sarg ausf√ľhren.

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Verfügbarer Speicherplatz unter Linux anzeigen

Um einen Überblick der aktuellen Ausnutzung des Datenträgers zu haben, gibt es unter Linux die Funktion disk free (df).

Dazu im Terminal den Befehl df -h ausf√ľhren.

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Die Ausgabe gibt detailliert Auskunft dar√ľber, wie viel Speicherplatz bereits in Verwendung ist und wie viel noch zur Verf√ľgung steht.

Ändern des Ports auf welchem der Squid Proxy Server lauscht

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Squid Proxy Server unter Debian installieren und konfigurieren.

Standardm√§√üig lauscht der Squid Proxy auf Port 3128. Da dieser Port nicht einfach zu merken ist bietet es sich an ihn zu √§ndern. Als g√§ngige Ports f√ľr Proxy Server gelten Port 800 und 8080.

Dazu die Konfigurationsdatei unter /etc/squid3/squid.conf und unter http_port den gew√ľnschten Port angeben.

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Damit die √Ąnderungen √ľbernommen werden Squid mit dem Befehl service squid3 restart neustarten. Squid lauscht jetzt auf dem neu konfigurierten Port.

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Squid Proxy Server unter Debian installieren

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Squid Proxy Server unter Debian installieren und konfigurieren.

Durch die Verwendung eines Proxy Servers werden die Verbindungen in das Internet nicht mehr von jedem Computer direkt aufgebaut sondern √ľber den Proxy Server gef√ľhrt. Der Computer stellt seine Anfrage an den Proxy Server. Dieser wiederum stellt die Anfrage an den entsprechenden Server im Internet. Die Antwort wird dann vom Proxyserver wieder an den Computer zur√ľckgesendet.

Diese Vorgehensweise bietet die M√∂glichkeit Einfluss auf die Kommunikation zu nehmen. Traditionell wird ein Proxy zum Caching von statischen Inhalten verwendet. Es sind jedoch weitere Funktionen m√∂glich. Ein Vierenscanner kann beispielsweise die Inhalte auf Schadcode √ľberpr√ľfen und ein Inhaltsfilter bestimmt wer welche Webseiten aufrufen darf.