Kolumne: Wir Betatester

Eigentlich k√∂nnte alles so Einfach sein. Neulich installierte ich einen UMTS-Stick. Keine Gro√üe Sache, dachte ich. Schlie√ülich ist die Software auf den Sticks schon vorhanden. Also UMTS-Stick an das Notebook gesteckt und die Softwareinstallation startete automatisch. Wunderbar, ein paar Mausklicks und die Software meldete: „Erfolgreich installiert“.

Doch dann die Ern√ľchterung, die Software l√§sst sich nicht starten. Ein Doppelklick auf das Programmsymbol bringt keinerlei Aktion. Auch der Windows Task-Manager verzeichnet keinerlei Aktion. Google brachte mir sofort die Erkenntnis, dass es bereits eine Softwareaktualisierung gibt. Diese heruntergeladen, wollte der Updater den Firmware des Sticks flashen. Der Fortschrittsbalken f√§ngt an zu laufen, wird aber sofort gestoppt mit der Meldung „Konnte Port nicht √∂ffnen“. Mit dieser Fehlermeldung f√ľtterte ich die Google-Suche. Jedoch ohne Erfolg. Der UMTS-Stick ist erst kurze Zeit auf dem Markt.

Die Technologie schreitet immer schneller voran. Kaum ist ein Produkt auf dem Markt, wird es schon durch das Nachfolgermodell ersetzt. Ein Flachbildfernseher, den wir dieses Jahr kaufen, wird es nächstes Jahr bereits nicht mehr im Handel geben. Die Kinderkrankheiten dieser Geräte werden nie ausgemetzt werden. Einige Verbraucher wenden sich vielleicht an den Kundenservice des Herstellers, der wird ihnen nicht Helfen können, da er die Entwicklung des Geräts bereits eingestellt hat. Vielleicht bekommt der Kunde das Nachfolgermodell aus Kulanz. Dies wird aber auch nicht frei von Fehlern sein. Dann beginnt das Prozedere von vorne oder der Kunde akzeptiert es und schweigt.

Dies trifft sicherlich nicht auf alle Geräte zu, jedoch auf immer mehr. Meine Geschichte ging mit einem Happyend aus. Ein zwei Jahre alter UMTS-Stick verrichtet nun zuverlässig seinen Dienst.

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