Verwendete DNS-Server der Domänencontroller

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Active Directory DomÀne installieren und konfigurieren.

Die wichtigste Komponente des Active Directory ist das DNS.  In diesem Artikel erklĂ€re ich, welche DNS-Server ein DomĂ€nencontroller als Bevorzugten und Alternativen DNS-Server verwenden sollte.

EinfĂŒhrung

Als Bevorzugter DNS-Server sollte immer ein anderer DomĂ€nencontroller angegeben werden. Der Alternative DNS-Server kann auf den lokalen DNS-Server verweisen. Durch diese Konfiguration ist sichergestellt, das der DomĂ€nencontroller Kenntnis ĂŒber weitere DomĂ€nencontroller erhĂ€lt. Sollte der Bevorzugte DNS-Server einmal nicht erreichbar sein, befragt der DomĂ€nencontroller seinen lokal installierten DNS-Server.

Beispiel

In dem Windows Netzwerk ist der DomĂ€nencontroller „s1 „und der DomĂ€nencontroller „s2“ vorhanden. Nachdem der erste DomĂ€nencontroller „s1“ installiert wurde, kam der DomĂ€nencontroller „s2“ hinzu.

DNS Konfiguration DomÀnencontroller s1

Um die DNS-Einstellungen des Servers zu Ă€ndern,  unter Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Netzwerk- und Freigabecenter den Netzwerkadapter mit der rechten Maustaste aufrufen und Eigenschaften wĂ€hlen. Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) auswĂ€hlen und auf Eigenschaften klicken.

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Da der bislang nur der DomĂ€nencontroller „s1“ vorhanden war, ist als Bevorzugter DNS-Server seine IP-Adresse eingetragen.

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Nachdem der zweite DomĂ€nencontroller „s2“ installiert wurde, wird als Bevorzugter DNS-Server der DomĂ€nencontroller „s2“ (192.168.101.2)und als Alternativer DNS-Server der lokale DNS-Server (192.168.101.1) eingetragen.

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Die geÀnderten DNS-Einstellungen sollten auch dem IPv6 Protokoll mitgeteilt werden. Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) auswÀhlen und auf Eigenschaften klicken.

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Die Option DNS-Serveradresse automatisch beziehen auswÀhlen.

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DNS Konfiguration DomÀnencontroller s2

Auf dem DomĂ€nencontroller s2 ist die Vorgehensweise gleich. Als Bevorzugter DNS-Server wird hier der DomĂ€nencontroller „s1“ (192.168.101.1)und als Alternativer DNS-Server der lokale DNS-Server (192.168.101.2) eingetragen.

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Der DomĂ€nencontroller „s2“ benutzt fĂŒr die Auflösung externer IP-Adressen den DomĂ€nencontroller „s1“, welcher wiederum den Internetrouter befragt. Damit der DomĂ€nencontroller „s2“ auch externe IP-Adressen auflösen kann, wenn der DomĂ€nencontroller „s1“ nicht verfĂŒgbar ist, sollte der Internetrouter als DNS-Server fĂŒr die Weiterleitung hinzugefĂŒgt werden.

In den Eigenschaften des DNS-Servers „s2“ in den Register Weiterleitungen wechseln. Der Server „s1“ ist bereits als Weiterleitung definiert. Um den Internetrouter hinzuzufĂŒgen auf Bearbeiten
 klicken.

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Die IP-Adresse des Internetrouters angeben. Dies mit OK bestÀtigen.

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Der DNS-Server „s2“ betrĂ€gt zunĂ€chst den DNS-Server „s1“ nach der externen IP. Sollte dieser nicht antworten, wird automatisch der Internetrouter zur Auflösung der IP herangezogen.

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DNS Konfiguration weiterer DomÀnencontroller

Kommen weitere DomÀnencontroller hinzu, so gilt die gleiche Regel. Als Bevorzugter DNS-Server sollte immer ein anderer DomÀnencontroller angegeben werden. Als Alternativer DNS-Server der lokale Server. Befindet sich der DomÀnencontroller an einer Niederlassung, empfiehlt es sich als Bevorzugter DNS-Server ein DomÀnencontroller der Hautniederlassung zu wÀhlen. Zum Auflösen externer IP-Adressen empfiehlt es sich einen weiteren DNS-Server anzugeben. Hier bietet sich meist der Internetrouter an.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Active Directory DomÀne installieren und konfigurieren.

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