Die Funktionsweise des Active Directory

Das Active Directory ist ein Verzeichnisdienst. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, in der Informationen gespeichert werden. Dies sind beispielsweise Objekte wie Benutzer, Gruppen und Computer. Ein Objekt kann beliebig viele Attribute beinhalten. Bei einem Benutzer Objekt sind z.B. Name, Vorname, Passwort, etc. Attribute.

Ist das Active Directory auf einem Microsoft Windows Server installiert, spricht man von einem Domänencontroller. Mit dem Domänencontroller werden automatisch Verwaltungstools installiert, mit denen sich das Active Directory verwalten lässt. Es können beispielsweise Benutzer und Gruppen angelegt, Passwörter zurückgesetzt und Benutzer einer Gruppe zugeordnet werden.

Das Active Directory ermöglicht es, dass sich ein Benutzer an mehreren Computern anmelden kann. Diese Computer werden Clients genannt. Damit der Benutzer sich an einem Computer anmelden kann, müssen die Anmeldedaten geprüft werden. Dazu muss der Computer eine Verbindung zum Domänencontroller herstellen. Den Domänencontroller findet der Client durch das Domain Name System (DNS). Auf dem Domänencontroller wird bei der Installation des Active Directory ein DNS Server installiert. Neben der Zuordnung der IP-Adressen zu den Computernamen, sind im DNS noch weitere Informationen gespeichert z.B. bei welchen Computern es sich um einen Domänencontroller handelt.

FĂĽr den Betrieb des Active Directory ist eine Domain notwendig. VerfĂĽgt man bereits ĂĽber eine gĂĽltige Domain, kann diese verwendet werden. Alternativ kann man sich einen Domainnamen ĂĽberlegen und diese beispielsweise mit der Endung .local als Domain verwenden.

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2 Gedanken zu „Die Funktionsweise des Active Directory“

  1. Mal eine etwas andere Art von Kommentar:
    Endlich mal eine vernĂĽnftige Erklärung. Kurze, informative Sätze – einer nach dem anderen – und dadurch eine leicht verständliche Einleitung in ein komplexes Thema. Ich will mich schlieĂźlich auf die Informationen konzentrieren und nicht mit einer Hirnhälfte an der Grammatik grĂĽbeln – was nämlich meistens nicht abstellbar ist.

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