Funktionsweise des Anmeldeskripts im Active Directory

Das Anmeldeskript spielt in einer Active Directory Domäne eine wichtige Rolle, da es flexibel ist und viele Aufgaben verrichten kann. Das Anmeldeskript wird direkt nach der Anmeldung eines Benutzers an einem Computer ausgeführt.

Bei dem Anmeldeskript kann es sich um eine beliebige Skriptsprache handeln, solange diese von Windows unterstützt wird. Die gängigsten sind die Kommandozeile (.cmd) und Visual Basic Script (.vbs). Das Anmeldeskript wird genauso ausgeführt, wie wenn man es lokal ausführen würde. Daher kann man bereits während der Skriptentwicklung das Skript auf Funktionsfähigkeit testen. Funktioniert das Skript fehlerfrei, so wird es auch währen des Logins fehlerfrei ausgeführt. Das Anmeldeskript wird bei jeder Anmeldung, egal an welchem Computer ausgeführt, wenn eine Verbindung um Domänencontroller besteht. Das Anmeldeskript wird z.B. zum verbinden von Netzlaufwerken benutzt.

Damit aus dem Script ein Anmeldeskript wird, muss das Script (login.cmd) auf dem Domänencontroller in die Freigabe Netlogon kopiert werden. Die Freigabe ruft man z.B. im Explorer auf, indem man in der Adressleiste \\NameDesDomänencontroller\Netlogon eingibt.

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Das Anmeldeskript kann nun jedem Benutzer einzeln in den Eigenschaften des Active Directory Users hinzugefügt werden. Im Reiter Profil unter Anmeldeskript den Dateinamen des Anmeldeskripts angeben. Eine Pfadangabe zum Netlogon Ordner ist nicht notwendig.

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Bei der nächsten Anmeldung des Benutzers wird das Anmeldeskript ausgeführt.  

Komplexere Zuweisungen z.B. an eine OU, Gruppe, etc. können über eine Gruppenrichtlinie definiert werden. Dies bietet den Vorteil, dass das Anmeldeskript nicht jedem Benutzer einzeln zugewiesen werden muss.

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